Die Lautstärke eines Abricht- und Dickenhobels

Schon das Hobeln mit einem Handhobel ist nicht gerade flüsterleise. Abricht- und Dickenhobelmaschinen setzen allerdings noch mal deutlich einen drauf.

Bei vielen Geräten liegt die vom Hersteller angegebene Schallleistung bei knapp 100 dB(A). Der Schalldruck beträgt meist um die 110 dB(A).

Ein Gehörschutz ist notwendig

Die Lautstärke ist somit vergleichbar mit einem Discobesuch oder dem Sägen mit einer Kreissäge.

Ein derart lautes Arbeitsgeräusch kann auf Dauer zu Gehörschäden führen. Sie sollten daher bei der Arbeit mit einer Hobelmaschine stets einen Gehörschutz tragen. Wir empfehlen den *Kapselgehörschutz Optime III von Peltor*. Der Optime III dämmt den Geräuschpegel sehr gut ab und ist bequem zu tragen. Aber selbst wenn Sie einen guten Gehörschutz tragen, sollten Sie regelmäßige Pausen eingelegt werdeneinlegen, um Ihre Ohren zu entlasten.

Die meisten Anwender schließen ihren Abricht- und/oder Dickenhobel an eine Absauganlage an. Absauganlagen sind mit einer Lautstärke von rund 85 dB(A) zwar nicht ganz so laut wie der Hobel. Sie stellen jedoch eine zusätzliche Lärmquelle dar, die Ihre Ohren belastet und beim Hobeln ständig im Hintergrund mitläuft und Geräusche macht.

Stress mit den Nachbarn vermeiden

Bitte achten Sie auch darauf, mit Ihrem Abricht- und Dickenhobel nicht während geltender Ruhezeiten zu arbeiten. 100 Dezibel aus dem Nachbarhaus können den Anrainern schnell ihre Mußestunde versauen. Gerade ältere Menschen legen sich zur Mittagszeit gerne mal hin.

Außerhalb der Ruhezeiten steht es Ihnen natürlich frei, auch mal Krach zu machen. Wenn Sie allerdings mehrere Tage lang ständig Ihren Hobel anhaben, etwa weil Sie den Boden für Ihr gesamtes Haus neu machen, sollten Sie Ihre Nachbarn im Sinne des Nachbarschaftsfriedens zumindest vorwarnen. Eine Flasche Wein oder eine Packung Pralinen als Entschädigung hat schon so manchen Polizeieinsatz im Vorhinein verhindert.

Fazit

Hobelmaschinen sind sehr laut. Sie sollten daher bei der Arbeit stets einen Gehörschutz tragen.

Um nicht nur Ihr Gehör zu schonen, sondern auch die Nerven der Nachbarn, sollten nur außerhalb der in Ihrer Region geltenden Ruhezeiten mit dem Hobel arbeiten.

Es schadet zudem nicht, die Nachbarn mit Alkohol oder Süßigkeiten zu bestechen.